Freitag, 19. Oktober 2012

Mehr Bilder aus Big Island

Anbei wie versprochen noch ein paar mehr Bilder aus Big Island.
Wir in Kona und in Hilo. Kona ist eine kleine Stadt mit rund 10.000 Einwohnern und superschön. Hier findet auch jedes Jahr der Ironman statt. Von Kona heraus haben wir einige Ausflüge gemacht, z.B. über die Ironman Radstrecke nach Hawi oder zum State Park Kealakekua Bay, ins Künstlerdorf Holualoa oder auf den Mauna Kea, den höchsten Berg der Insel mit 4200m.

Auf dem Weg von Kona nach Hilo kommt man am Vulcano Nationalpark vorbei. Hier gibt es noch aktive Vulkane. Als wir da waren hat ein Krater gerade geraucht, aber sonst waren die Vulkane eher inaktiv. Man kommt leider nicht nah genug ran, um die Lava zu sehen.

Hilo ist eine etwas größere Stadt mit rund 47.000 Einwohnern und hier regnet es an 280 Tagen im Jahr. Als wir da waren hat es natürlich auch geregnet, aber es ist kein Dauerregen, sondern es regnet mal stark und dann ist es wieder vorbei. Dafür ist es in der Region super grün und es gibt einen Regenwald.

Ich habe noch nie so schöne Natur gesehen wie auf Hawaii. Da werde ich noch richtig zum Botaniker.

Beim nächsten Mal werde ich vom Ironman berichten und dann aus Kauai.


Vor der Küste Konas


Kona Farmers Market
End of the Hawaii
SUP



Volcano National Park
Volcano




völlig k.o,


Auf der kalten Lava

hier war mal bis 2003 eine Straße







Regenwald bei Hilo













Sea Turtle

Mauna Kea
Auf dem Mauna Kea


Teleskop auf dem Mauna Kea






Montag, 15. Oktober 2012

Hawaii - I love this island

Hallo ihr Lieben,

nach dem Chicago Marathon ging es direkt weiter nach Big Island Hawaii. Ich wollte so gerne einmal live beim Ironman Hawaii dabei sein. Ansonsten dachte ich immer Hawaii wäre Aloha und Ananas und sonst nicht viel. Aber nein, ich wurde eines besseren belehrt. So eine tolle Natur habe ich noch nie gesehen und ich bin wirklich hin und weg. Eigentlich wollte ich Euch gerne direkt ein paar mehr Bilder zeigen, aber das Internet so langsam. Ich werde nach und nach mehr Bilder hinzufügen.

Wer sieht die Eidechse? 



Blumen überall

















Natürlich kommen auch noch Bilder vom Ironman Rennen. Es war schon beeindruckend mal live dabei zu sein. Gerade der Start war wirklich beeindruckend. 

Bis ganz bald
Eure Siggi

Dienstag, 9. Oktober 2012

Chicago Marathon

Heute mal etwas aus der Rubrik Rubrik "Run". :-) Nachdem ich ja öfters gefragt werde, warum ich immer nur "Cook" auf der Seite habe, will ich heute mal vom Chicago Marathon berichten.
Vor einem Jahr waren wir schonmal hier und es hat uns so gut gefallen, dass wir unbedingt nochmal in Chicago laufen wollten. Die Amerikaner sind einfach unheimlich entspannt und die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand.


Jeder freut sich mit den Läufern und die Zuschauer sind der Wahnsinn. Die schreien und jubeln und jeder zweite hat ein Plakat dabei. Es geht auch weniger um die Ergebnisse als vielmehr um das Dabeisein. Nach dem Lauf wird man von fremden Leuten auf der Straße beglückwünscht und keiner fragt nach der Zeit, sondern nur, ob man dabei war.

Im Zielbereich
Der Lauf geht quer durch die ganze Stadt durch die verschiedenen Stadtteile und immer sind Zuschauer an der Strecke, die teilweise privat Wasser, Süßigkeiten und Obst verteilen. Neu war die Einteilung in Start-Corrals und die Einführung von zwei Startwellen. So gab es auch am Anfang kein Gedrängel und Geschubse und man konnte vom Start an gut laufen.

Meine Startnummer
Ich war nach dem Ironman nicht mehr so motiviert und hatte ab Mitte August mit einem Schmallspur Training begonnen und war mir gar nicht sicher, ob ich laufen soll. Habe mich dann aber entschlossen, da ich ja angemeldet war und wir alles gebucht hatten und in Amerika nicht mitlaufen ist irgendwie doof, weil auch die Finisher mit 6h noch gefeiert werden. Bis km 30 ging es auch ganz gut soweit und dann wurde es hart. Aber 12km schafft man immer noch irgendwie und so war es auch diesmal. Mit 4:25 bin ich dann ins Ziel gelaufen und war recht überrascht, dass die Zeit mit so wenig Aufwand doch so gut war. Es war ein schöner Lauf, vom Gefühl her wie ein langer Lauf. Ich hatte etwas müde Beine und bin einfach gelaufen, wie es sich gut angefühlt hat.

Nachdem es letztes Jahr plötzlich superwarm war (25 Grad), gab es diesmal von Donnerstag auf Freitag einen Temperatursturz und am Renntag am Sonntag waren es morgens nur 4 Grad. Aber später kam dann die Sonne raus und es war perfekt zum Laufen. Es war Wahnsinn, was die Läufer alles an Klamotten weggeworfen hatten. Die feinsten Sachen (Handschuhe, Mützen, Stirnbänder von allen bekannten Marken) lagen auf der Strecke. Im Ziel war dann die Sonne leider auch weg und durch den Wind wurde es kalt. Aber mit den Wärmedecken und den trockenen Klamotten ging es dann auch.

Ein toller Lauf und wirklich zu empfehlen, gerade weil sich auch jeder anmelden kann und keine Qualifikation braucht. Nur schnell muss man sein, da die Anmeldung beim letzten Mal nach zwei Tagen ausgebucht war.

Verpflegung vor dem Start und das ist nur
ein Bruchteil von dem was es gab. 
Vor dem Start noch dick eingepackt! 



Noch schnell ein Biestmilch Booster vor dem Start!!!

Im Ziel - glücklich, aber kalt mit dem leckeren Bier! 

Montag, 8. Oktober 2012

More Cookies - Oatmeal/ Haferflocken Kekse

Nachdem die Snickerdoodle Cookies so gut waren, habe ich mich an die nächsten Cookies gemacht:  Oatmeal Cookies. Diese sind ebenso wie die Snickerdoodles aus dem 3. Backbuch von Cynthia Barcomi (Backen i-love-baking). Ihr seht, ich bin auf den Cookie Geschmack gekommen. Aktuell habe ich aber auch einfach Zeit und Muse dafür und es macht mir super viel Spaß.


Zutaten:
  • 1/2 TL Natron
  • 1 EL heißes Wasser
  • 140g Mehl
  • 100g Haferflocken (ich habe die Sorte Kleinblatt genommen)
  • 1 Prise Salz
  • 125g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 TL Sirup (Dattelsirup oder Grafschafter Gold)
  • 1/2 TL Vanille Aroma
Zubereitung:
  1. Ofen auf 185 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einem Glas Natron und heißes Wasser mischen. Mehl, Haferflocken und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine die Butter in einer Rührschüssel weich und cremig rühren. Zucker, Sirup, Vanillearoma hinzufügen und weiterschlagen bis die Masse leicht und fluffig ist. Die Natron-Wasser-Mischung unterrühren.
  3. Mit einem Holzlöffel oder einem Gummispachtel die Mehl-Haferflocken-Mischung einrühren, bis ein Teig entsteht.
  4. Den Teig teelöffelweise auf das vorbereitete Backblech tropfen lassen und flach drücken. Mit den Zinken einer Gabel ein Kreuzmuster auf die Cookies ritzen.
  5. Etwa 10-12 Minuten backen (oder so lange backen bis die Cookies goldbraun sind). Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Das Frühstück nach dem Morgenlauf - Buttermilch Pancakes

Nach einem herbstlichen Lauf am Morgen gibt es doch nichts schöneres als ein leckeres Frühstück. Auf dem Rückflug von Shanghai habe ich in einer Zeitschrift im Flieger ein Pancake Rezept entdeckt, welches ich zwar mitgenommen habe, aber leider nicht mehr finde. Aber kein Problem, in meinem neuen Backbuch von Cynthia Barcomi ist ja auch ein Rezept drin...

Zutaten:
Trockene Zutaten:

  • 180g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 30g Zucker (etwa 2 EL)
  • 1/2 TL Salz
  • 60g Haferflocken Feinblatt
Flüssige Zutaten:
  • 250g Buttermilch
  • 30g zerlassene Butter
  • 2 Eier
Zubereitung:
  1. Trockene Zutaten vermischen.
  2. Flüssige Zutaten vermischen.
  3. Die trockenen Zutaten zu den flüssigen hinzufügen. Nicht zu viel rühren!!!!
  4. Eine Pfanne über mittlerer Flamme leicht einbuttern oder einölen. 
  5. Pro Pancake etwa 1 EL Teig in die Pfanne geben. Jeweils max. 4 Pancakes auf einmal backen. 
  6. Warten, bis die Küchlein auf der Oberfläche anfangen zu blubbern und dann erst umdrehen. Auf keinen Fall ständig hin und her drehen. Ist die zweite Seite auch goldbraun, dann aus der Pfanne nehmen und im Ofen warmhalten bis der ganze Teig verbacken ist. Das ganze geht superschnell, also aufpassen. Mir wurden sie fast etwas zu dunkel, was am Geschmack nichts getan hat. 
Die Pancakes warm mit Butter und Ahornsirup servieren. Bei uns gab es dazu einen "tropical fruit salad" mit Banane, Mango, Passionsfrucht und Kiwi.