Sonntag, 4. August 2013

Bun it!!!! - Hamburger Brötchen (Buns)

Mit den Buns ist das wieder mal so eine Sache, wo ich mich frage, warum ich die nicht schonmal früher gebacken habe. Ich hatte nie die Idee Hamburger-Brötchen (auch Buns genannt) selbst zu backen.  Ich weiß gar nicht warum, aber irgendwie stand für mich immer fest, dass man die einfach kauft. Ganz zufällig habe ich dann im Internet bei www.huettenhilfe.de das Bun- Rezept entdeckt, weil es so schön direkt auf der Startseite stand.

Ein Grillabend stand sowieso an und da gab es dann gleich mal Burger mit den selbstgebackenen Buns. Im Sommer ist so ein Hefeteig ja auch perfekt. Er kann dann schön auf dem Balkon in der Sonne in Ruhe aufgehen und es sich gut gehen lassen. :-) Die Brötchen waren super - sie wurden nicht labberig, als das Fleisch und die Beilagen drauf kamen und schmeckten einfach gut.


Zutaten:
  • 235ml Milch
  • 120ml Wasser
  • 55g Butter
  • 560g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 25g Zucker
  • 9g Salz
  • 1 Ei
  • Sesam
Zubereitung:
  1. Wasser, Milch und Butter in einem kleinen Topf auf etwa 50 Grad erwärmen
  2. 200g Mehl, Hefe, Zucker und Salz miteinander in einer Rührschüssel vermengen
  3. Die warme Milchmischung hinzugeben und währenddessen weiter rühren. Aufpassen, dass die Milchmischung nicht zu heiß hinzugegeben wird, da sonst die Hefe kaputt gehen kann. 
  4. Das Ei zugeben und nach und nach das übrige Mehl einrühren. 
  5. Den Teig kneten bis der Teig geschmeidig ist. Wenn der Teig zu klebrig ist, dann noch etwas Mehl dazugeben. 
  6. Den Teig gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. 
  7. Dann den Teig nochmal durchkneten und in 8-10 Teiglinge aufteilen und zu Kugeln formen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen und zu flachen Scheiben drücken. Etwas Abstand zwischen den Teiglingen lassen. 
  8. Den Sesam darüber geben und nochmal gehen lassen. 
  9. Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Brötchen etwa 12 Minuten backen. 

Also, liebe Burger-Freunde, ich kann es Euch nur empfehlen, die Brötchen doch mal selbst zu backen. Gehen sehr leicht und irgendwie ist selbst gemacht doch einfach schöner als selbst gekauft, oder? ;-)

Donnerstag, 25. Juli 2013

Was für die heißen Tage - kalte Paprikasuppe

Grillen ist ja schön und nett, aber irgendwie hat es uns mal gereicht und wir hatten mal Lust auf ein anderes Sommergericht, weg von gegrilltem Fleisch, gegrilltem Gemüse und Salat. Im Sommerheft von Essen und Trinken habe ich dann die kalte Paprikasuppe entdeckt, die sich passend
für einen heißen Sommertag erwiesen hat. Eigentlich bin ich kein Fan von kalten Suppen, aber diese ist wirklich aromatisch und es passt alles zusammen. Das beste daran ist wieder mal, dass sie kaum Arbeit macht und ratz fatz gekocht ist.

Zutaten:

  • 1kg rote Paprika
  • 150g Schalotten
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,2l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
Zubereitung:
  1. Die Paprika waschen, die Kerne und den Strunk entfernen und in kleine Stücke schneiden. 
  2. Knoblauch und Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. 
  3. Das Olivenöl heiß werden lassen und darin die Schalotten und den Knoblauch anschwitzen. Die Paprika dazugeben und mitdünsten. 
  4. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen. 
  5. Etwa 30 Minuten köchen lassen. Ist das Gemüse weich, dann die Suppe fein pürieren und etwa 4 Stunden erkalten lassen. 
Probiert es aus! Guten Appetit! 

Freitag, 19. Juli 2013

Griddled Greek Salad - griechischer Salat leicht anders mit Gemüse

Beim Einkaufen bei Marks & Spencer in London ist mir irgendwie das Marks & Spencer Magazin in die Hände gefallen, welches ich abends im Hotel völlig gelangweilt durchgeblättert habe. Ein reines Werbeblatt habe ich gedacht bis ich nach hinten zu den Rezepten kam. Da lag er plötzlich vor mir: der Griddled Greek Salad. Kaum zurück in Frankfurt habe ich mich an den Salat gemacht. Das Dressing habe ich leicht abgewandelt, da mir das angegebenen Limetten Dressing nicht geschmeckt hat. Gott sei Dank habe ich es noch gemerkt bevor ich es auf den Salat gegeben habe.

Zutaten:

  • 2 Zucchini, in Hälften geschnitten und dann längs in etwa 5mm breite Streifen geschnitten
  • 1 Aubergine, dünn in runde Scheiben geschnitten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 EL frischer geschnittener Dill
  • 50g Rucola
  • 50g Kalamata Oliven
  • 100g Schafskäse natur in kleine Stücke geschnitten
  • 75g gebratene Paprika in Öl, in Stücke geschnitten
  • 3 Kirsch-Tomaten, in Achtel geschnitten
  • 1/2 kleine rote Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Zucker, 3 EL weißer Balsamico, 3 EL Wasser, Olivenöl (zu einem Dressing verrühren)
Zubereitung:
  1. Entweder den Grill oder eine Pfanne vorheizen. Wir haben den Grill genutzt. 
  2. Die geschnittenen Zucchini und Auberginen mit dem Olivenöl einpinseln und etwa 5-7 Minuten auf dem Grill dünsten bis sie gar sind (nach der Hälfte umdrehen). Das Gemüse in eine große Auflaufform geben. 
  3. Über das Gemüse den Dill, den Oregano und das Dressing geben und abkühlen lassen. 
  4. Rucola, Zwiebel, Tomaten und Paprika unter das Gemüse heben und dann den Schafskäse und die Oliven drüber geben. 
Den Salat kann man gut als leichte Hauptmahlzeit mit Fladenbrot oder Baguette essen, er passt aber auch sehr gut als Beilage zum gegrillten Fleisch. 

Ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende und verspreche wieder mehr zu bloggen. Ich könnte Euch jetzt 1000 Gründe aufzählen, warum ich so lange nichts geschrieben habe, aber das lasse ich lieber. Irgendwie sind es ja doch nur Ausreden. :-)

Sonntag, 9. Juni 2013

Ein schnelles Dessert - Rhabarber Crumble

Gestern abend hatten wir Gäste zum Grillen zu Besuch. Grillen ist irgendwie immer gemütlich und lecker. Es gab Steaks, Würstchen, gegrilltes Gemüse, Salat und meinen geliebten Tomaten Bulgur.

Zum Dessert habe ich mir gestern im Internet einen Rhabarber Crumble gesucht. Gefunden habe ich ein schönes Rezept im Vollwert-Blog. Ein Crumble geht ja eigentlich immer mit jeder Art von Obst, er lässt sich gut vorbereiten und geht auch recht schnell. Und mit Rhabarber habe ich dieses Jahr noch kaum gebacken. Perfekt zum Crumble passt eine Kugel Vanilleeis.

Zutaten:

  • 500g Rhabarber
  • 50g flüssiger Honig (ist der Honig zu fest, dann stellt das gleich einfach 10-20 Sekunden in die Mikrowelle)
  • 150g Vollkornmehl
  • 75g Butter
  • 50g Honig
  • 1/2 TL Zimt
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
  2. Den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stücke schneiden.
  3. Den Rhabarber in eine Auflaufform geben und mit dem flüssigen Honig vermischen. 
  4. Aus dem Mehl, Butter, dem Honig und dem Zimt Streusel herstellen, d.h. die Zutaten mit einem Löffel zu Streuseln vermengen. 
  5. Die Streusel über den Rhabarber geben und alles etwa 25 Minuten im Ofen backen bis der Rhabarber weich und die Streusel goldgelb sind. 
Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche!

Montag, 20. Mai 2013

Spargel italienisch - mal eine Abwechslung zur Sauce Hollandaise!

Irgendwie hatte ich mal Lust auf Spargel in Kombination mit Kirschtomaten. Als ich am Markt einkaufen war, hat mich der Rucola angelacht. Also schwupps, Spargel, Rucola und die Tomaten eingekauft, da die Idee zum " Spargel italienisch" geboren war.  Das Rezept ist mal was anderes als Spargel mit der berühmten Sauce Hollandaise. Als Beilage gibt es einen Rucolasalat und dazu passt gut Chiabatta oder ein Fladenbrot.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1kg Spargel (ich nehme immer Klasse 2)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Wasser
  • Salz, Pfeffer, etwas Zucker
  • Pinienkerne
  • 1 Chiabatta oder Fladenbrot
Zubereitung:
  1. Spargel schälen und im kochenden Salzwasser 15 bis 17 Minuten bißfest kochen. 
  2. In der Zwischenzeit den Rucola waschen und aus dem Balsamico, etwas Olivenöl, dem Wasser, Salz. Pfeffer und Zucker eine Vinegrete herstellen und unter den Rucola heben. 
  3. Die Kirschtomaten waschen und halbieren, den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Knoblauch im erhitzten Olivenöl andünsten und die Kirschtomaten dazugeben und 2-3 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer leicht abschmecken. 
  4. Den Rucolasalat auf einem Teller anrichten. Daneben den Spargel legen und die Kirschtomaten darübergeben. Über das ganze einige Piniengerne geben. 
Und schon ist das leckere Spargelgericht fertig! 

Bis bald!
Eure Siggi