Freitag, 19. Juli 2013

Griddled Greek Salad - griechischer Salat leicht anders mit Gemüse

Beim Einkaufen bei Marks & Spencer in London ist mir irgendwie das Marks & Spencer Magazin in die Hände gefallen, welches ich abends im Hotel völlig gelangweilt durchgeblättert habe. Ein reines Werbeblatt habe ich gedacht bis ich nach hinten zu den Rezepten kam. Da lag er plötzlich vor mir: der Griddled Greek Salad. Kaum zurück in Frankfurt habe ich mich an den Salat gemacht. Das Dressing habe ich leicht abgewandelt, da mir das angegebenen Limetten Dressing nicht geschmeckt hat. Gott sei Dank habe ich es noch gemerkt bevor ich es auf den Salat gegeben habe.

Zutaten:

  • 2 Zucchini, in Hälften geschnitten und dann längs in etwa 5mm breite Streifen geschnitten
  • 1 Aubergine, dünn in runde Scheiben geschnitten
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 EL frischer geschnittener Dill
  • 50g Rucola
  • 50g Kalamata Oliven
  • 100g Schafskäse natur in kleine Stücke geschnitten
  • 75g gebratene Paprika in Öl, in Stücke geschnitten
  • 3 Kirsch-Tomaten, in Achtel geschnitten
  • 1/2 kleine rote Zwiebel in kleine Würfel geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Zucker, 3 EL weißer Balsamico, 3 EL Wasser, Olivenöl (zu einem Dressing verrühren)
Zubereitung:
  1. Entweder den Grill oder eine Pfanne vorheizen. Wir haben den Grill genutzt. 
  2. Die geschnittenen Zucchini und Auberginen mit dem Olivenöl einpinseln und etwa 5-7 Minuten auf dem Grill dünsten bis sie gar sind (nach der Hälfte umdrehen). Das Gemüse in eine große Auflaufform geben. 
  3. Über das Gemüse den Dill, den Oregano und das Dressing geben und abkühlen lassen. 
  4. Rucola, Zwiebel, Tomaten und Paprika unter das Gemüse heben und dann den Schafskäse und die Oliven drüber geben. 
Den Salat kann man gut als leichte Hauptmahlzeit mit Fladenbrot oder Baguette essen, er passt aber auch sehr gut als Beilage zum gegrillten Fleisch. 

Ich wünsche Euch ein schönes sonniges Wochenende und verspreche wieder mehr zu bloggen. Ich könnte Euch jetzt 1000 Gründe aufzählen, warum ich so lange nichts geschrieben habe, aber das lasse ich lieber. Irgendwie sind es ja doch nur Ausreden. :-)

Sonntag, 9. Juni 2013

Ein schnelles Dessert - Rhabarber Crumble

Gestern abend hatten wir Gäste zum Grillen zu Besuch. Grillen ist irgendwie immer gemütlich und lecker. Es gab Steaks, Würstchen, gegrilltes Gemüse, Salat und meinen geliebten Tomaten Bulgur.

Zum Dessert habe ich mir gestern im Internet einen Rhabarber Crumble gesucht. Gefunden habe ich ein schönes Rezept im Vollwert-Blog. Ein Crumble geht ja eigentlich immer mit jeder Art von Obst, er lässt sich gut vorbereiten und geht auch recht schnell. Und mit Rhabarber habe ich dieses Jahr noch kaum gebacken. Perfekt zum Crumble passt eine Kugel Vanilleeis.

Zutaten:

  • 500g Rhabarber
  • 50g flüssiger Honig (ist der Honig zu fest, dann stellt das gleich einfach 10-20 Sekunden in die Mikrowelle)
  • 150g Vollkornmehl
  • 75g Butter
  • 50g Honig
  • 1/2 TL Zimt
Zubereitung:
  1. Den Backofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
  2. Den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stücke schneiden.
  3. Den Rhabarber in eine Auflaufform geben und mit dem flüssigen Honig vermischen. 
  4. Aus dem Mehl, Butter, dem Honig und dem Zimt Streusel herstellen, d.h. die Zutaten mit einem Löffel zu Streuseln vermengen. 
  5. Die Streusel über den Rhabarber geben und alles etwa 25 Minuten im Ofen backen bis der Rhabarber weich und die Streusel goldgelb sind. 
Ich wünsche Euch eine schöne neue Woche!

Montag, 20. Mai 2013

Spargel italienisch - mal eine Abwechslung zur Sauce Hollandaise!

Irgendwie hatte ich mal Lust auf Spargel in Kombination mit Kirschtomaten. Als ich am Markt einkaufen war, hat mich der Rucola angelacht. Also schwupps, Spargel, Rucola und die Tomaten eingekauft, da die Idee zum " Spargel italienisch" geboren war.  Das Rezept ist mal was anderes als Spargel mit der berühmten Sauce Hollandaise. Als Beilage gibt es einen Rucolasalat und dazu passt gut Chiabatta oder ein Fladenbrot.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1kg Spargel (ich nehme immer Klasse 2)
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 1/2 Bund Rucola
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 2 EL Wasser
  • Salz, Pfeffer, etwas Zucker
  • Pinienkerne
  • 1 Chiabatta oder Fladenbrot
Zubereitung:
  1. Spargel schälen und im kochenden Salzwasser 15 bis 17 Minuten bißfest kochen. 
  2. In der Zwischenzeit den Rucola waschen und aus dem Balsamico, etwas Olivenöl, dem Wasser, Salz. Pfeffer und Zucker eine Vinegrete herstellen und unter den Rucola heben. 
  3. Die Kirschtomaten waschen und halbieren, den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Knoblauch im erhitzten Olivenöl andünsten und die Kirschtomaten dazugeben und 2-3 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer leicht abschmecken. 
  4. Den Rucolasalat auf einem Teller anrichten. Daneben den Spargel legen und die Kirschtomaten darübergeben. Über das ganze einige Piniengerne geben. 
Und schon ist das leckere Spargelgericht fertig! 

Bis bald!
Eure Siggi

Samstag, 20. April 2013

Es grünt! Mangoldgemüse mit Pasta

Kennt ihr Mangold? Ich liebe dieses schöne grüne Gemüse, welches auch super gesund ist und viele Vitamine (K, A, E), sowie viel Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen enthält. Vom Geschmack her leicht vergleichbar mit Spinat und er kann auch auf diese Weise zubereitet werden. Mein Lieblingsgericht mit Mangold ist jedoch das Mangoldgemüse mit Pasta (Spagetti, Penne, Farfalle, was auch immer). Der Mangold, Zwiebeln, Knoblauch und getrocknete Tomaten geben hier den Geschmack! Probiert es aus! 
Zutaten:
  • 500g Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 7-8 getrocknete Tomaten in Öl
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 250-300g Pasta

Zubereitung:
  1. Mangold putzen und waschen. Stiele fein hacken, die Mangoldblätter in feine Streifen schneiden. 
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 
  3. Die getrockneten Tomaten ebenfalls fein hacken
  4. Die Zwiebeln im Olivenöl andünsten und den Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. 
  5. Den geschnittenen Mangold in die Pfanne geben und rund 5 Minuten dünsten. Dann die Tomaten dazugeben und das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
  6. In der Zwischenzeit die Nudeln bissfest garen und mit dem Gemüse mischen und sofort servieren. 
  7. Wer mag gibt noch etwas frisch geriebenen Parmesan dazu. 
Perfekt dazu passt noch ein schöner frischer Salat! 


Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! 

Sonntag, 14. April 2013

Apple Pie! Ein großer oder 4 kleine... egal wie, lecker sind sie auf jede Weise!

Bei meinem letzten Besuch bei Williams Sonoma (mein Lieblings-Küchengeschaft in USA) habe ich mir eine Form für Mini Pies gekauft. Nach knapp einem halbem Jahr im Küchenschrank habe ich sie jetzt mal rausgeholt. Ich habe noch so viele Äpfel, die zum Essen zu weich sind, aber sich perfekt für Kompott oder Kuchen eignen. Also nichts wie ran an den Apple Pie. Ich habe ganz einfach das Rezept genommen, welches auf der Packung der Form abgedruckt war. Bei den amerikanischen Pie-Rezepten kann man doch nichts falsch machen. Das Rezept habe ich für 4 Mini Pies genutzt, aber es sollte auch perfekt sein für eine große Tart- oder Pie-Form.


Zutaten:
Für den Teig:
  • 390g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 250g kalte Butter (in kleine Stücke geschnitten)
  • 3-4 EL Eiswasser
Für die Füllung:
  • 1,4 kg Äpfel (geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten)
  • 90g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • etwas Muskat
  • 1 1/2 TL Speisestärke
  • 2 TL Zitronensaft
Zum Bestreichen:
  • 1 Ei, verschlagen mit 2TL Wasser
  • etwas Zucker
Zubereitung:
  1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker verrühren, dann die kalte Butter unterrühren und 3 EL Eiswasser dazugeben. Der Teig sollte gut zusammenhalten, wenn man ihn mit den Fingern zusammendrückt, aber nicht klebrig sein. Ist er noch zu krümelig, noch etwas Eiswasser dazugeben. Immer nur 1 TL und dann schauen, wie der Teig ist. 
  2. Dann den Teig in zwei Hälften teilen und beide Teile zu kleinen Scheiben formen. Die beiden Scheiben mindestens 2 Stunden oder länger in den Kühlschrank legen. Der Teig kann auch gut über Nacht im Kühlschrank bleiben. 
  3. Für die Füllung die Äpfel, Zucker, Zimt, Muskat, Speisestärke und den Zitronensaft in einem Topf (rund 4L-Topf) verrühren und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Ab und zu umrühren und etwa 13-15 Minuten leicht kochen lassen. Vom Herd nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 
  4. Den Herd auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Form fetten.
  5. Die eine Hälfte des Teiges ausrollen bis er die Größe der Tartform erreicht hat. Am besten zwischen zwei Frischhaltefolien, dann klebt der Teig weder am Nudelholz noch auf der Arbeitsfläche fest. Den Teig in die Form füllen. 
  6. Die Apfelmasse einfüllen und die zweite Teighälfte ausrollen, so dass er als Deckel auf den Pie passt. Wer möchte kann gerne noch Muster ausstechen. 
  7. Den Deckel mit dem Ei bestreichen und etwas Zucker darüber streuen. 
  8. Den Pie 50-60 Minuten backen. Die kleinen Pies habe ich rund 32 Minuten gebacken. 

Die Pies waren der Hammer und einfach nur lecker und wirklich superzart, was ja bei der Menge an Butter auch kein Wunder ist. Ich denke 200g würden auch reichen. An diesem Rezept sieht man wieder: Wo was gutes drin ist, kommt auch was tolles raus! 
Ich werde jetzt sicher öfters mal Pies machen... mit Kirschen, Aprikosen, Heidelbeeren oder auch mal deftig mit Hackfleisch! Herrlich! 

Schönen Sonntag Abend Euch!